Kleine Bronzestatuen, die Figuren aus dem Götterhimmel der Antike darstellen, Votivbleche aus Silber, glänzende Reitermasken oder ein eiserner Klappstuhl, der als Badestuhl in den Thermen genutzt wurde: Insgesamt 114 Objekte aus der Römerzeit kamen im Jahr 1979 ans Tageslicht, als im fränkischen Weißenburg ein Lehrer beim Anlegen eines Spargelbeetes auf den “Römerschatz” stieß. In den 250er Jahren nach Christus war der Schatz in den Wirren der germanischen Überfälle auf das römische Reich in der Nähe der Thermen vergraben worden. Zu sehen ist der sensationelle Fund im Weißenburger RömerMuseum. Nach zweijähriger Schließung und umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde das Museum mit einer Neukonzeption der Ausstellung vor kurzem wiedereröffnet.

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Foto: djd/Tourist-Information-Weissenburg/Andreas-Hub